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Linde im Burghof
Vogelsbergkreis
Alter: 400-500 Jahre
Taille: 8,98 m (2000)
Umfang: 9,15 m (2000)
Was wäre eine Burg ohne eine alte Linde? In Homberg an der Ohm ziert eine urige Linde den Burgzwinger. Sie soll angeblich schon auf einer Federzeichnung aus dem Jahr 1591 an gleicher Stelle zu sehen sein. Die Burg stammt aus dem 11. Jahrhundert. Ging die Linde bei der Burgzerstörung im Dreißigjährigen Krieg (1646) verloren? Oder ist es die heutige Linde? Sicher ist, dass sie im Jahr 1925 ihre Krone bei einem Orkan einbüßte. Sie regenerierte sich und brachte eine neue Krone hervor.
Standort: Im Burgzwinger, auf Privatgrund.
Quellen: Bei der Beschreibung bedeutender Bäume in Hessen folge in den beiden Büchern: 1. BERND ULLRICH, STEFAN KÜHN, UWE KÜHN: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG 80797 München 2. Hans-Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen - Band 1 Hessen
Robinie in Romrod-3
Vogelsbergkreis
Alter: 200-250 Jahre
Taille: 6,75 m (1999)
Umfang: 6,87 m (2006)
Die dicke Robinie in Romrod ist in der Literatur bisher unbekannt. Ihr Stamm ist gewaltig, allerdings stark zerfallen. Aus dem verwitterten Stumpf t reiben neue Äste hervor. Angeblich soll die Robinie nicht so alt sein, wie sie aussieht. Robinien (Robinia pseudoacacia) kommen aus Nordamerika. Sie wurden in Deutschland gerne an Bahndämmen gepflanzt. Sie gehören zur Pflanzenfamilie der Fabaceen, die durch eine Wurzelsymbiose mit Knöllchenbakterien Luftstickstoff binden können, und wachsen daher auch auf Rohböden.
Quellen: Bei der Beschreibung bedeutender Bäume in Hessen folge in den beiden Büchern: 1. BERND ULLRICH, STEFAN KÜHN, UWE KÜHN: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG 80797 München 2. Hans-Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen - Band 1 Hessen