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Wappeneichen-4
Kreis Kassel
Alter: bis 450 Jahre
Taille: nicht bekannt
Umfang: bis 8,oo m (1986)
Im Saba-Urwald schweigt seit 1907 die Axt. Es ist das älteste hessische Naturschutzgebiet. Nur durch vorsichtiges Freistellen können die früher solitären Huteeichen im nachdrängenden Jungwuchs überleben. Die stärkste Stieleiche (Quercus robur), die wir im Urwald 1986 vermaßen, hat 8,oo m Umfang, der Stamm ist weit U-förmig geöffnet. Besondere Attraktivität besitzen die Kamineiche mit ihrem ovalen Stammloch und die Wappeneiche (beide 7.40 m Umfang).
Standort: Im Wald südlich der Straße Sababurg-Beberbeck, beschildert.
Quellen: Bei der Beschreibung bedeutender Bäume in Hessen folge in den beiden Büchern: 1. BERND ULLRICH, STEFAN KÜHN, UWE KÜHN: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG 80797 München 2. Hans-Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen - Band 1 Hessen
Dicke Margarete-2
Kreis Kassel
Alter: 360-600 Jahre
Taille: 8,16 m (2003)
Umfang: 9,56 m (2002)
An der Domäne Beberbeck führt eine Eichenallee ins östliche Feld hinauf. Nahe dem Waldrand wird der Boden schlechter. Nach 30 cm Erdschicht steht Buntsandstein an. Versuche, hier Ackerland zu gewinnen, schlugen fehl. So ließ man über 20 verwitterte Huteeichen von gedrungenem Wuchs auf den Weiden stehen. Die größtenteils abgestorbene Dicke Margarete befindet sich etwas weiter vom Wald entfernt. Sie ist die stärkste Eiche vor Ort. In ihrem Wurzelraum befindet sich ein Fuchsbau.
Standort: Im Feld östlich von Beberbeck.
Quellen: Bei der Beschreibung bedeutender Bäume in Hessen folge in den beiden Büchern: 1. BERND ULLRICH, STEFAN KÜHN, UWE KÜHN: Unsere 500 ältesten Bäume. BLV Buchverlag GmbH & Co. KG 80797 München 2. Hans-Joachim Fröhlich: Wege zu alten Bäumen - Band 1 Hessen